Sandra Locher Freie Rednerin (IHK) · Trauerbegleiterin (DEKRA)

Aus Sandras Blog

Trauerfeier

Trauerrednerin im Zollernalbkreis: Weil ein Leben mehr verdient als einen Lebenslauf

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, steht die Welt für die Angehörigen still.

Und gleichzeitig müssen plötzlich Entscheidungen getroffen werden.

Wie soll die Trauerfeier gestaltet werden?

Wer findet die richtigen Worte?

Darf bei einer Lebensfeier auch gelacht werden?

Und wie kann ein Abschied entstehen, der wirklich zu dem verstorbenen Menschen passt?

Als freie Trauerrednerin und Trauerbegleiterin im Zollernalbkreis begleite ich Familien dabei, einen persönlichen, ehrlichen und würdevollen Abschied zu gestalten.

Eine freie Trauerfeier ist dabei nicht an feste religiöse Vorgaben gebunden. Sie darf genauso individuell sein wie der Mensch, um den es geht.

Leise oder voller Musik.

Klassisch oder ganz persönlich.

Mit Tränen, Erinnerungen und manchmal auch mit einem liebevollen Lachen.

Denn ein Leben bestand schließlich nicht nur aus seinem Ende.

Was macht eine freie Trauerrednerin?

Eine freie Trauerrednerin gestaltet und begleitet eine persönliche Abschieds- oder Lebensfeier.

Im Mittelpunkt stehen nicht vorgegebene Texte oder allgemeine Worte, sondern der verstorbene Mensch und seine einzigartige Lebensgeschichte.

Wer war dieser Mensch?

Was hat ihn ausgemacht?

Worüber konnte er lachen?

Was war ihm wichtig?

Welche kleinen Eigenheiten werden der Familie besonders fehlen?

Und welche Spuren hat er im Leben anderer hinterlassen?

Aus all diesen Erinnerungen entsteht eine individuelle Trauerrede.

Keine bloße Aufzählung von Daten.

Kein Lebenslauf, der vorgelesen wird.

Sondern eine Geschichte über einen Menschen, der gelebt, geliebt, gehofft, gelacht, gestritten und Spuren hinterlassen hat.

Wie läuft das Gespräch mit einer Trauerrednerin ab?

Vor jeder Trauerfeier findet ein ausführliches persönliches Gespräch statt.

Dabei nehme ich mir Zeit.

Die Angehörigen dürfen erzählen.

Von den großen Stationen eines Lebens, aber auch von den kleinen Geschichten, die einen Menschen erst wirklich lebendig werden lassen.

Manchmal wird dabei geweint.

Manchmal wird gelacht.

Und häufig passiert beides fast gleichzeitig.

Es gibt in diesem Gespräch kein Richtig oder Falsch. Niemand muss vorbereitet sein oder bereits die passenden Worte gefunden haben.

Ich stelle Fragen, höre zu und versuche zu verstehen, wer dieser Mensch für seine Familie und Freunde gewesen ist.

Viele Angehörige haben zunächst Angst, etwas Wichtiges zu vergessen.

Aber eine persönliche Lebensfeier muss nicht jeden einzelnen Tag eines Lebens erzählen.

Sie soll das sichtbar machen, was diesen Menschen besonders gemacht hat.

Wie entsteht eine persönliche Trauerrede?

Nach unserem Gespräch beginne ich damit, aus den Erinnerungen eine zusammenhängende Lebensgeschichte zu gestalten.

Ich suche nach einem roten Faden.

Nach einem Bild, einer Eigenschaft oder einer Leidenschaft, die zu diesem Menschen passt.

Das kann eine Werkbank sein, an der jemand sein Leben lang gearbeitet hat.

Ein Garten, der mit großer Liebe gepflegt wurde.

Eine Reise.

Ein Lieblingslied.

Ein besonderer Beruf.

Oder einfach die Art, wie dieser Mensch für andere da war.

Dabei ist mir wichtig, dass sich die Familie in der Rede wiederfindet und sagen kann:

„Ja, genau so war er.“

Oder:

„Ja, genau so war sie.“

Eine gute Trauerrede soll nicht schöner machen, was nicht schön war.

Sie soll ehrlich sein.

Aber sie darf das Leben noch einmal in den Mittelpunkt stellen – mit all seinen besonderen, liebevollen und manchmal auch herrlich menschlichen Seiten.

Darf bei einer Trauerfeier gelacht werden?

Ja. Unbedingt.

Lachen bedeutet nicht, dass die Trauer weniger tief ist.

Es bedeutet auch nicht, dass ein Abschied nicht ernst genommen wird.

Wenn eine Familie von einer typischen Eigenheit erzählt, von einem unvergesslichen Missgeschick oder von einem Satz, den der verstorbene Mensch immer wieder gesagt hat, darf ein Lächeln entstehen.

Manchmal sogar ein richtiges Lachen.

Und oft ist genau dieses Lachen ein besonders wertvoller Moment.

Denn für einen kurzen Augenblick ist dieser Mensch wieder ganz nah.

Nicht nur in seinem Sterben.

Sondern mitten in seinem Leben.

Wie individuell kann eine freie Trauerfeier gestaltet werden?

Eine freie Trauerfeier kann sehr persönlich gestaltet werden.

Neben der Trauerrede können beispielsweise Musik, Bilder, Kerzen, Erinnerungsstücke oder kleine Rituale eingebunden werden.

Vielleicht gibt es ein Lied, das diesen Menschen ein Leben lang begleitet hat.

Vielleicht möchten Kinder oder Enkel etwas vorlesen.

Vielleicht sollen am Grab Blumen, Briefe oder persönliche Gegenstände niedergelegt werden.

Manche Familien möchten gemeinsam anstoßen.

Andere wünschen sich einen stillen Moment.

Und manchmal braucht es gar kein großes Ritual, sondern nur einen einzigen Gegenstand, der sofort eine ganze Geschichte erzählt.

Entscheidend ist nicht, was üblicherweise gemacht wird.

Entscheidend ist, was zu dem verstorbenen Menschen und seinen Angehörigen passt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Trauerfeier und einer Lebensfeier?

Die Begriffe werden häufig ähnlich verwendet.

Für viele Menschen klingt „Lebensfeier“ jedoch persönlicher und stellt stärker das gelebte Leben in den Mittelpunkt.

Auch bei einer Lebensfeier haben Trauer, Schmerz und Abschied ihren Platz.

Aber daneben dürfen Dankbarkeit, gemeinsame Erinnerungen und all das stehen, was bleibt.

Für mich geht es nicht darum, die Trauer wegzureden.

Das wäre weder möglich noch richtig.

Es geht darum, neben dem Tod noch einmal den Menschen sichtbar zu machen.

Denn zwischen dem ersten und dem letzten Tag lag ein ganzes Leben.

Was unterscheidet mich als Trauerrednerin und Trauerbegleiterin?

Ich begleite Menschen nicht nur als freie Trauerrednerin, sondern auch als ausgebildete Trauerbegleiterin.

Dadurch schaue ich nicht ausschließlich auf die Gestaltung der Trauerfeier.

Ich sehe auch die Menschen, die zurückbleiben.

Ich weiß, dass Trauer nicht mit der Beisetzung endet.

Oft beginnt danach erst die Zeit, in der die Stille wirklich spürbar wird.

Wenn die vielen organisatorischen Aufgaben erledigt sind.

Wenn das Telefon seltener klingelt.

Wenn das Umfeld langsam wieder in seinen Alltag zurückkehrt – während für die Angehörigen nichts mehr so ist wie vorher.

Diese Verbindung aus Trauerrede und Trauerbegleitung ist mir besonders wichtig.

Ich kann den Schmerz nicht nehmen.

Aber ich kann zuhören, Halt geben und dabei helfen, Worte für etwas zu finden, das sich häufig kaum in Worte fassen lässt.

In welchen Orten bin ich als Trauerrednerin tätig?

Mein Standort ist Grosselfingen. Von hier aus begleite ich Trauerfeiern und Lebensfeiern im gesamten Zollernalbkreis und in der umliegenden Region.

Dazu gehören unter anderem:

  • Hechingen
  • Grosselfingen
  • Bisingen
  • Balingen
  • Haigerloch
  • Burladingen
  • Albstadt
  • Meßstetten
  • Schömberg
  • Sigmaringen
  • Tübingen
  • Reutlingen
  • Freudenstadt

Auch über diese Orte hinaus sind Begleitungen nach Absprache möglich.

Ob die Abschiedsfeier in einer Trauerhalle, auf einem Friedhof, in einem Friedwald oder an einem anderen passenden Ort stattfindet, besprechen wir gemeinsam.

Was kostet eine freie Trauerrednerin?

Eine persönliche Trauer- oder Lebensfeier kostet bei mir 480 Euro zuzüglich Fahrtkosten.

Die Fahrtkosten betragen 0,70 Euro pro gefahrenem Kilometer inklusive Fahrzeit.

Im Festpreis enthalten sind das ausführliche persönliche Vorgespräch, die individuelle Ausarbeitung der Trauerrede, die gemeinsame Abstimmung des Ablaufs und die Begleitung der Trauer- oder Lebensfeier.

Mir ist wichtig, meine Preise offen und transparent zu nennen. So wissen Angehörige von Anfang an, womit sie rechnen können – ohne versteckte oder überraschende Zusatzkosten.

Wann sollte eine Trauerrednerin kontaktiert werden?

Eine Trauerrednerin kann kontaktiert werden, sobald der Termin und der Rahmen der Trauerfeier geplant werden.

Häufig wird der Kontakt über das Bestattungsunternehmen hergestellt. Angehörige können sich aber auch direkt an mich wenden.

Und auch wenn noch nicht alle Einzelheiten feststehen, darf bereits Kontakt aufgenommen werden.

Wir klären gemeinsam, was schon bekannt ist und was noch organisiert werden muss.

Trauerfeiern müssen häufig innerhalb weniger Tage vorbereitet werden. Deshalb lohnt sich auch eine kurzfristige Anfrage.

Muss eine freie Trauerfeier komplett ohne Religion sein?

Nein.

„Frei“ bedeutet nicht automatisch „ohne Glauben“.

Eine freie Trauerfeier ist nicht an eine bestimmte Kirche oder einen festen Ablauf gebunden. Trotzdem können religiöse Elemente, ein Gebet, ein Segen oder ein vertrautes Kirchenlied eingebunden werden, wenn es zum verstorbenen Menschen und zur Familie passt.

Genauso kann die Feier vollständig weltlich gestaltet werden.

Es gibt keine Schablone.

Der Abschied darf so individuell sein wie das Leben selbst.

Ein Abschied, der zu diesem Menschen passt

Bei einer Trauerfeier geht es nicht darum, die perfekten Worte zu finden.

Perfekte Worte gibt es in einem solchen Moment wahrscheinlich gar nicht.

Es geht darum, ehrliche Worte zu finden.

Worte, die erinnern.

Worte, die verbinden.

Worte, die einen Menschen noch einmal in die Mitte holen.

Mit seinem Lachen.

Seinen Eigenheiten.

Seiner Geschichte.

Und mit all dem, was von ihm bleibt.

Wenn Sie eine freie Trauerrednerin im Zollernalbkreis, in Hechingen, Balingen, Bisingen oder der umliegenden Region suchen, dürfen Sie sich gerne unverbindlich bei mir melden.

Wir sprechen in Ruhe darüber, welcher Abschied zu Ihrem Menschen und zu Ihrer Familie passt.

Denn jeder Mensch hinterlässt eine Geschichte.
Und jede dieser Geschichten verdient es, noch einmal erzählt zu werden.

Ihre und eure

Sandra Locher
Freie Rednerin (IHK) & Trauerbegleiterin (DEKRA)

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